Robert Rauschenberg
Image and Gesture


© The Robert Rauschenberg Foundation / ARS, New York
Kunsthalle Krems
Museumsplatz 5, 3500 Krems an der Donau
Informationen bei: Kunsthalle Krems
Ausflugstipps:
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Landhaus Bacher (Entfernung: 1km)
Weingut und Heuriger Ilkerl Luf (Entfernung: 2km)
3500 Rehberg, Rehberger Hauptstraße 57
Landgasthof Lechner (Entfernung: 3km)
Übernachten
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3500 Rehberg, Rehberger Hauptstraße 57
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Niederösterreich-CARD
Termine:
25.04.2026 - 01.11.2026
Montag:Geschlossen
Dienstag:10:00 - 17:00Uhr
Mittwoch:10:00 - 17:00Uhr
Donnerstag:10:00 - 17:00Uhr
Freitag:10:00 - 17:00Uhr
Samstag:10:00 - 17:00Uhr
Sonntag:10:00 - 17:00Uhr
Beschreibung:
Robert Rauschenberg (1925-2008) zählt zu den einflussreichsten US-amerikanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts sowie Wegbereitern der Pop Art und Konzeptkunst. Weltbekannt wurde er mit seinen „Combines“, in denen er Alltagsmaterialien und Printmedien mit abstrakter Malerei fusionierte. Er wollte damit die Lücke zwischen Kunst und Leben schließen. Die Kunsthalle Krems widmet Rauschenberg die erste monografische Werkschau in Österreich. Die Retrospektive bildet den Abschluss eines internationalen Ausstellungsreigens anlässlich des 100. Geburtstags des Künstlers.
Experimentieren mit Malerei und Foto
Im Zentrum der Ausstellung steht das Zusammenspiel von fotografischem Bildmaterial und gestischer Malerei. Rauschenberg nutzt seit den 1950er-Jahren Fotos aus Zeitungen, Magazinen und seinem eigenen Archiv und verbindet diese mit dynamischen malerischen und grafischen Spuren. Mit seiner charakteristischen Bildsprache bringt der Künstler Kunst und Leben zusammen. Zeitgleich entstehen seine experimentellen „Transfer Drawings“, erzeugt durch das Abreiben befeuchteter Zeitungsbilder.
Von Seide bis Metall
Zu Beginn der 1960er-Jahre erweitert Rauschenberg sein Bildrepertoire mit den „Silkscreen Paintings“. In diesen erscheinen ikonische Motive wie die Freiheitsstatue oder John F. Kennedy in gestisch aufgeladenen, vielschichtigen Kompositionen. In den späteren Werkserien rückt die Materialität der Bildträger zunehmend in den Vordergrund: Serien wie „Borealis“ (1988–92), ausgeführt auf Kupfer, Messing oder Bronze, sowie die „Night Shade“-Arbeiten (1991) untersuchen das Zusammenspiel von Licht, Reflexion und malerischer Intervention. In den 1990er-Jahren wendet sich Rauschenberg digitalen Bildprozessen zu. Er entwickelt Werkgruppen wie „Waterworks“ und „Anagram“, die eine vibrierende, collagierende Bildsprache entfalten.
Experimentieren mit Malerei und Foto
Im Zentrum der Ausstellung steht das Zusammenspiel von fotografischem Bildmaterial und gestischer Malerei. Rauschenberg nutzt seit den 1950er-Jahren Fotos aus Zeitungen, Magazinen und seinem eigenen Archiv und verbindet diese mit dynamischen malerischen und grafischen Spuren. Mit seiner charakteristischen Bildsprache bringt der Künstler Kunst und Leben zusammen. Zeitgleich entstehen seine experimentellen „Transfer Drawings“, erzeugt durch das Abreiben befeuchteter Zeitungsbilder.
Von Seide bis Metall
Zu Beginn der 1960er-Jahre erweitert Rauschenberg sein Bildrepertoire mit den „Silkscreen Paintings“. In diesen erscheinen ikonische Motive wie die Freiheitsstatue oder John F. Kennedy in gestisch aufgeladenen, vielschichtigen Kompositionen. In den späteren Werkserien rückt die Materialität der Bildträger zunehmend in den Vordergrund: Serien wie „Borealis“ (1988–92), ausgeführt auf Kupfer, Messing oder Bronze, sowie die „Night Shade“-Arbeiten (1991) untersuchen das Zusammenspiel von Licht, Reflexion und malerischer Intervention. In den 1990er-Jahren wendet sich Rauschenberg digitalen Bildprozessen zu. Er entwickelt Werkgruppen wie „Waterworks“ und „Anagram“, die eine vibrierende, collagierende Bildsprache entfalten.