Solar Habitat
Medienkunstausstellung und interdisziplinäres Symposion


Symposion Lindabrunn,
Steinbruchstraße 25, 2551 Enzesfeld-Lindabrunn
Informationen bei: Johanna Haigl
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Wenn über das Thema Solar berichtet wird, geht es meist um technische Innovationen, CO2 Bilanzen und statistische Daten. Die Veranstaltung SOLAR HABITAT will diese Diskussion um künstlerische Zugänge ergänzen. 20 Künstlerinnen und Künstler loten dafür in ihren Werken solare Effekte und ihre menschlichen Nutzungen aus.
Das Center of Solar Use Interpretation (CSUI) lädt am 12. und 13. Juni zur künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Sonne und ihrer Energie ins Symposion Lindabrunn. Dabei sind alltägliche, außergewöhnliche und (heute noch) abwegige Möglichkeiten der Nutzung des Solaren zu erleben. Das Symposium zur Ausstellung bespricht Kunst im Kontext des Klimadiskurses und bringt künstlerische und wissenschaftliche Positionen ins Gespräch.
Der Künstler Benjamin Tomasi konzentriert seine Land-Art auf die farbliche Veränderung einer Wiese unter Sonnenentzug. Seit März beschattet er eine Wiese des Symposions im Ausmaß von neun Solarpaneelen. Ab 12. Juni ist zu sehen, wie sich die fehlende Sonne in die Landschaft einschreibt. Am Samstagabend schichtet Barbara Husar Feuerholz für ihre Arbeit “Das Ei der Corona” auf. Mit Einsetzen der Dunkelheit wird der Feuerkreis entzündet. Das Feuermachen hat die Künstlerin von Beduinen gelernt.
Die Ausstellung begleitet ein interdisziplinäres Symposium mit Artist Talks und wissenschaftlichen Impulsen. „Da wird vom Bau eines solarbetriebenen Internetservers bis zum Thema warum umweltfreundliches Verhalten im Alltag so „schwierig“ ist, viel Interessantes dabei sein“, so Kuratorin Kathrin Stumreich, „außerdem gibt es an beiden Tagen Führungen zu den einzelnen Kunstwerken am Gelände.“